1. Brandschutzbereitschaft übt die Wasserförderung über lange Wegstrecke – viel Blaulicht bei Bergenhusen

Kropp/Bergenhusen: Am 15.03.2024 gegen 18:30 Uhr traf sich die 1. Brandschutzbereitschaft des Landes Schleswig-Holstein im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Kropp. Die 1. Brandschutzbereitschaft ist in drei Züge aufgeteilt.
Zug 1: FF Medelby-Holt & FF Sörup
Zug 2: FF Oeversee-Frörup & FF Erfde
Zug 3: FF Sillerup & FF Nübel
Ergänzt werden die drei Züge durch die Einsatzleitwagen der Feuerwehren Wallsbüll, Kropp sowie Kappeln-Mehlby. Nach dem Eintreffen im Gerätehaus Kropp musste jedes Fahrzeug sich mit der vorhandenen Stärke anmelden. Über die Funkzentrale der Feuerwehr Kropp stand ein ständiger Kontakt zum Katastrophenschutz im Schleswiger Kreishaus. Anschließend wurde der Marsch- und Einsatzbefehl erteilt, von Kropp aus ging es dann über Wohlde nach Bergenhusen. Dort war der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Kappeln-Mehlby stationiert. Durch die Bereitschaftsführung, welche durch den stv. Kreisbrandmeister Dirk Schreiber ausgeübt wird, wurden alle Gruppen- und Zugführer in die jeweiligen Einsatzabschnitte eingewiesen. Aufgabe des ersten Zuges war es, direkt zur Treene zu verlegen, um dort eine Wasserentnahmestelle aus dem offenen Gewässer herzustellen und anschließend eine Wasserversorgung über eine 1,3 km lange Wegstrecke zu einem Faltbehälter des zweiten Zuges herzustellen. Von dort aus förderte der zweite Zug das Wasser aus dem Faltbehälter über eine Tragkraftspritze (TS) ca. 1,4 km weiter zum dritten Zug. Aufgrund diverser Höhenunterschiede und der langen Wegstrecke mussten mehrere Tragkraftspritzen zwischengeschaltet werden, um den Druck und die Förderleistung beizubehalten. Insgesamt gab es einen Höhenunterschied von der Wasserentnahmestelle an der Treene bis zum 2,7 km entfernten Zielort von 46 Metern.
Ab 22:00 Uhr wurde eine Verpflegung im Bergenhusener Gerätehaus sichergestellt, dort konnten die Einsatzkräfte im Wechsel eine warme Suppe und Getränke zu sich nehmen. Der Betrieb wurde weiterhin aufrechterhalten. Bis etwa 2 Uhr in der Nacht waren die Einsatzkräfte mit der Übung beschäftigt. Die Gesamtstärke betrug 1/10/60 (Zugführer/Gruppenführer/Mannschaft), davon 22 Atemschutzgeräteträger.

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